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Demokratie - Toleranz - Integration - Zivilcourage - Weltoffenheit!

Der Verein „Gesicht zeigen – Rosenheimer Bündnis gegen Rechts“ wurde 2000 in Rosenheim gegründet. Er ist ein Zusammenschluss von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus allen Bevölkerungsschichten, die sich für unsere offene Demokratie und die individuellen Rechte jedes Einzelnen einsetzen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit und die Auseinandersetzung mit dem aufkommenden Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Deutschland und Europa. Der Verein ist überparteilich. Als einen Schwerpunkt unserer Arbeit sehen wir die Bildungsarbeit und die damit verbundene Erinnerungskultur. 

Der Verein agiert in seiner Arbeit absolut gewaltfrei und achtet auch darauf, dass Veranstaltungen, an denen er teilnimmt, gewaltfrei ablaufen.

Aktuelle Themen und Veranstaltungen:

„Antisemitismus – Juden als Fremd- und Feindbilder“

„Antisemitismus – Juden als Fremd- und Feindbilder“

„Antisemitismus – Juden als Fremd- und Feindbilder“ - Zu diesem Thema hat der Verein „Gesicht zeigen – Rosenheimer Bündnis gegen rechts“ am den 11.11.2018 Herrn Manfred Levy als Referenten eingeladen.

Angesichts aktueller Ereignisse und im Rahmen der alljährlichen Erinnerung an die Reichspogromnacht, veranstaltete der Verein „Gesicht zeigen – Rosenheimer Bündnis gegen Rechts“ in den Räumlichkeiten des Stadtjugendring Rosenheim einen Informations- und Diskussionsabend mit Manfred Levy rund um das Thema Antisemitismus und wie dieser speziell an Schulen zu Tage tritt.
Die Vorsitzende des Vereins, Angelika Graf, begrüßte alle anwesenden Gäste herzlich und eröffnete den Abend mit einigen einleitenden Worten. Im Anschluss stellte sich Manfred Levy, selbst Lehrer und gläubiger Jude, und derzeit beim Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt beschäftigt, den Zuhörern vor und begann mit seiner Präsentation. Er gab zu Beginn einem umfassenden Überblick über die Definition, Ursprünge und die zeitgeschichtliche Entstehung des „Judenhasses“ und wie sich dieser im Verlauf der Geschichte zum Antisemitismus weiterentwickelte. Der Vortrag wurde immer wieder mit interessanten Film- und Dokumentationsausschnitten untermalt. Außerdem gab Levy Hintergrundinformationen zu vergangenen und noch heute bestehenden Vorurteilen gegenüber Juden und dem Judentum als Religion. In diesem Rahmen räumte er unter anderem mit falsch verstandenen Vorstellungen, wie den Juden als Geldverleiher und dem Irrtum Juden müssten keine Steuerabgaben leisten, auf. Im Anschluss informierte er über die systematische gesellschaftliche Ausgrenzung und politische Verfolgung der Juden im dritten Reich.
Ebenso präsentierte Manfred Levy die wichtigsten aktuellen Vorkommnisse, wie beispielsweise die Ausschreitungen in Chemnitz, und verdeutlichte wie sich Antisemitismus dieser Tage verbreitet und öffentlich erkennbar wird. Dabei ließ er nicht unerwähnt, dass sich antisemitisches Verhalten in einigen Fällen auf einen Hass gegenüber dem Staat Israel zurückführen ließe, welcher in diesem Fall als Projektionsfläche genutzt würde.
Im zweiten Teil des Abends kam Manfred Levy auf die Situation an Schulen zu sprechen. Aus Sicht eines Pädagogen und Lehrers sei Antisemitismus in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen definitiv ein Zündstoff. Die Häufigkeit nehme auf jeden Fall zu. Mobbing tritt in diesem Zusammenhang verstärkt auf, sei es verbal oder körperlich. Levy lieferte im gleichen Zug aber auch Ansätze, die es Lehrkräften und Schulen ermöglichen soll konstruktiv mit diesem Problem umgehen zu können. In erster Linie sei es wichtig, dass sich die Schule zu Rassismus im Allgemeinen in Bezug setzt und dazu in ihrem Profil klar Stellung bezieht. Des Weiteren müsse ein Prozess im Kollegium angestoßen werden, damit sich alle Lehrkräfte ernst- und gewissenhaft mit Antisemitismus auseinandersetzen und in dieser Hinsicht fortbilden und sensibilisieren lassen. Das Ganze zielführend, um antisemitische Anfeindungen im Schulbetrieb zu erkennen, zu unterbinden und schlussendlich konstruktiv auf eine dauerhafte Verbesserung mit allen Beteiligten hinarbeiten zu können.
Abschließend entstand eine lebhafte und konstruktive Diskussion aller anwesenden Gäste mit Manfred Levy, wodurch bewiesen wurde, dass dieses Thema unbedingt Raum für Information und Diskussion bedarf.



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